Kolping „Gemeinsam leben“ Wien-Favoriten GmbH
Wien Privat ★ 3.9 (19 Bewertungen)- Adresse
- 10., Maria-Rekker-Gasse 9, Ecke Favoritenstraße 209, 1100 Wien
Beschreibung
Wohn- und Pflegehäuser privat mit Förderung in Wien, 10. Bezirk.
Spezialisierungen
Standort
Erfahrungsberichte
Vorab möchte ich dem Pflegepersonal und der Ärztin meinen Dank aussprechen, meine hochbetagte Tante hat ihre letzte Lebensphase sehr gut versorgt und gepflegt schmerzfrei im Kolpingheim verbracht. Leider war es jedoch der Sozialarbeiterin (trotz mehrmaligem Hin- und Hermailen) nicht möglich, in immerhin 5 Wochen die polizeiliche Ummeldung durchzuführen, was nun nach dem Tod unklar macht, welcher Notar zuständig ist für die Verlassenschaft. Und wirklich schlimm war die 'Verabschiedung', die Tote lag so, wie sie nachts gestorben war- (nachmittags) immer noch im Nachthemd, weit offener Mund, unfrisiert in ihrem Bett in einer Art Abstellkammer im Keller, wir wurden durch einen langen finsteren Gang geführt, vor der Tür wurde dann eine grelle Neonleuchte eingeschaltet, es war ein sehr erbärmliches Abschiedsszenario, was ich mir durchaus würdiger vorgestellt hätte. Meine Tochter war entsetzt und schockiert, und auch ich empfand es wie eine 'Entsorgung' im hintersten Kammerl. Traurig.
vor einem Monat
Meine Mutter wurde 3 Jahre auf der Pflegestation (1.Stock) betreut. Ich glaube, dass die hervorragende und menschliche Betreuung nicht zu überbieten ist. Ein angenehmes ,respektvolles Miteinander war die Basis für schöne Stunden und Tage. Auch der Humor kam nicht zu kurz. Ich kann mich bei den Pflegerinnen nur bedanken und ehrfürchtig verneigen. Ein TOP HAUS!!!
vor 4 Jahren
Dieses Heim ist absolut letztklassig. Meine Mutter wurde von der diensthabenden Schwester als hysterisch bezeichnet und verspottet, als sie wegen Atemproblemen nach einem Arzt oder der Rettung verlangte. Als endlich die Rettung gerufen wurde, erfolgte eine Aufnahme im KH mit wochenlangem Aufenthalt auf der Intensivstation (soviel zur Bezeichnung hysterisch). Die Bitte um Hilfe beim Anziehen oder beim Öffnen einer Mineralwasserflasche wurde mit der Begründung 'dafür bin ich nicht zuständig' abgelehnt. Obwohl im Heim bekannt war, daß meine Mutter nach Entlassung aus dem KH in einem anderen Heim untergebracht wird,wurden Windeln für ein ganzes Quartal bestellt, der Selbstbehalt wurde meiner Mutter verrechnet, die Windeln wurden mir bei Räumung des Zimmers nicht mitgegeben. Ich bin auf den unrechtmäßigen Bezug durch das Heim erst 2 Monate später nach Erhalt der Abrechnung aufmerksam geworden. Erst nach unzähligen Telefonaten und Drohungen mich an die Krankenkasse und die Öffentlichkeit zu wenden, konnte ich mir die Windeln (9 Packungen) abholen. Ein Stern ist für dieses letztklassige Heim noch zu viel. Meine Mutter wurde nach ihrer Entlassung aus dem KH in einem Heim der Caritas untergebracht, absolut kein Vergleich. Dort werden die Bewohner wie Menschen (nett, hilfsbereit, kein Kasernenton, Beschwerden werden ernst genommen) behandelt.
vor 3 Jahren
Ein autoritär geführtes Heim in dem die pflegerischen Mindeststandards durchaus erfüllt werden. Einem geliebten Angehörigen sollte man es möglichst nicht an tun. Die Sauberkeit des ganzen Hauses und die Menschlichkeit gegenüber PatientInnen und Angehörigen lassen zu wünschen übrig. Externe TherapeutInnen, die aber privat extra zu bezahlen sind bilden, den kleinen einzigen Lichtblick
vor 4 Jahren
Nachdem unsere Mama/Oma nach einem längeren Krankenhausaufenthalt nicht mehr selbst in ihrer Wohnung leben konnte, wurde uns vom Entlassungsmanagements des Spitals das Pflegeheim 'Gemeinsam leben' empfohlen. Zuerst waren wir schon sehr skeptisch, hörten wir doch von verschiedenen Seiten wie es in einem Pflegeheim so ablaufen kann. Als Palliativpatientin kam unsere Mama/Oma ins Kolpinghaus und blühte dort richtiggehend auf. Das Essen schmeckte ihr sehr gut und die pflegerische und ärztliche Betreuung war auch bestens. Aus der prognostizierten kurzen restlichen Lebenszeit wurden schließlich fast drei Jahre. Das Pflegeheim wurde für sie zu einem richtigen zu Hause und auch wir fühlten uns bei unseren Besuchen (wir wohnen im Westen Österreichs) immer sehr wohl. Kleine Gesten der Aufmerksamkeit der Pflegekräfte (liebevolles durch die Haare streichen, sanfte Berührungen, kleine liebe Scherze usw.) zeigten uns, dass für sie ihre Arbeit nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung ist. Unsere Mama/Oma hatte alle in ihr Herz geschlossen (Igy, Eva, Susanne, Thersa und auch alle anderen). Allerdings machten dann Coronamaßnahmen unserer Idylle ein jähes Ende. Wochenlang durfte kein Besuch erfolgen und später auch nur mit Beschränkungen, obwohl man uns nach Möglichkeit immer entgegengekommen ist, wegen unserer langen Anfahrtszeit. Als nun die Kraft unserer Mama/Oma zu Ende ging konnte ich (Tochter) sie auf ihrem letzten Weg begleiten. Auch hier wurde alles getan um meiner Mutter das Gehen und mir das Abschiednehmen zu erleichtern. Jetzt bleibt uns nur mehr DANKE zu sagen. Danke der dritten Wohneinheit im Kolpinghaus unter der Leitung von Schwester Vesna und ihrem sympatischen und kompetenten Mitarbeitern! Wir werden nie vergessen was sie für unsere Mama/Oma getan haben.
vor 3 Jahren
Kennen Sie diese Einrichtung? Teilen Sie Ihre Erfahrung mit anderen Familien.
Erfahrung teilen