Haus Wieden, Fonds Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser – Häuser zum Leben

Wien Öffentlich ★ 4 (28 Bewertungen)
Adresse
4., Ziegelofengasse 6A, 1040 Wien
Website
www.wien.gv.at/sozialinfo/content/de/10/InstitutionDetail.do?it_1=2097966
Träger
Häuser zum Leben (KWP)

Beschreibung

Wohn- und Pflegehäuser öffentlich in Wien, 4. Bezirk.

Spezialisierungen

Langzeitpflege
Haus Wieden, Fonds Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser – Häuser zum Leben

Standort

Erfahrungsberichte

★☆☆☆☆ Michael Lenolk Google

Eines vorweg: Ich arbeite seit 25 Jahren in der Pflege und weiß daher sehr genau, wovon ich spreche. Bei meinen unregelmäßigen Besuchen einer ehemaligen Arbeitskollegin im stationären Bereich 2 bin ich jedes Mal aufs Neue enttäuscht. Der Zustand der Station wirkt zunehmend schlechter, und bei jedem Besuch fallen weitere negative Punkte auf. Schon beim Betreten der Station entsteht ein trostloser Eindruck: kahle, trist wirkende Wände mit kaum Dekoration sowie sichtbarer Schmutz an Wänden und Tischen. Auch Getränke werden offenbar nur selten nachgefüllt. Insgesamt vermittelt dies den Eindruck mangelnder Fürsorge und Aufmerksamkeit. Bei vielen Mitarbeitenden – sowohl Heimhelfer:innen als auch Pflegepersonal – ist deutliches Desinteresse spürbar. Tätigkeiten werden oft lieblos und hastig erledigt, offenbar mit dem Ziel, möglichst schnell wieder zu sitzen. Benötigt man Unterstützung, muss man sich am Stützpunkt teils regelrecht bemerkbar machen, da Personal Blickkontakt vermeidet. Auch Rufglocken läuten teilweise minutenlang unbeachtet. Zwar ist mir bewusst, dass nicht immer sofort reagiert werden kann, eine kurze Rückmeldung wäre jedoch möglich. Meist kümmern sich ohnehin immer dieselben wenigen engagierten Personen, während andere sitzen bleiben. Diese wenigen tragen den Betrieb und kompensieren die Demotivation ihrer Kollegnnen. Auffällig ist außerdem, dass kaum noch deutschsprachiges Personal auf der Station arbeitet. Dadurch entsteht eine Gruppenbildung, bei der lautstark in fremden Sprachen gesprochen wird. Das ist unprofessionell und besonders für demente Bewohner sehr belastend, da unverständliche Stimmen Unruhe und Aggressionen auslösen können. Besonders negativ ist mir eine afghanische Pflegeperson aufgefallen, deren Unfreundlichkeit und offensichtliche Abneigung gegenüber der Arbeit sich in Mimik, Gestik und Umgang deutlich zeigen. Wenn dies Außenstehenden auffällt, ist anzunehmen, wie belastend dies für die betreuten Personen sein muss. Gleichzeitig möchte ich die wenigen engagierten österreichischen Pflegepersonen ausdrücklich loben. Diese sind ständig in Bewegung, kümmern sich aktiv um die Bewohner, füllen Gläser nach und fragen nach dem Befinden. Insgesamt entsteht der Eindruck einer fehlenden oder schwachen Stationsleitung. Es mangelt an Disziplin, Achtsamkeit und ganzheitlicher Pflege. Oft wird nur das absolut Notwendige erledigt – alles, was darüber hinausgeht, bleibt unbeachtet. Der Mensch wird auf Pflegemaßnahmen reduziert. Dies lässt vermuten, dass die Situation von der Leitung entweder akzeptiert wird oder es an Durchsetzungskraft fehlt. Eine funktionierende Leitung müsste hier dringend eingreifen. Zum Schluss sei erwähnt, dass mir bei einem Besuch bekannt wurde, dass es bereits mehrere Beschwerden über diese Station gibt. Das überrascht mich nicht. Ich überlege ernsthaft, meine Beobachtungen dem FSW bzw. der MA 15 zu melden. Pflege darf so nicht stattfinden. In diesem Zusammenhang vermisse ich unangekündigte Kontrollen, denn gerade in der Pflege gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

vor 3 Monaten

★★★★★ Henriette Ruzicka Google

Meine lb. Freundin Herta W. ist schon seit Ewigkeit in diesem Haus, und so verzweifelt sie am Anfang auch war änderte sich das Dank der hervorragenden Betreuung und Hilfsbereitschaft ALLER BEDIENSTETEN relativ rasch👏👌🫶 Sie fühlt sich sehr wohl und gut aufgehoben dort. Jetzt musste sie zwar 🙈(nachdem sie stürzte und im Rollstuhl sitzt) von ihrem eigenen Zimmer in den 4. Stock übersiedeln, aber auch dort ist ALLES TIPI-TOPI🙏👏👌 Sie 'feierte' heute ihren 97. Geburtstag👍🤗😘und ich hoffe und wünsche ihr noch weitere GUTE JAHRE in diesem menschlichen Haus. DANKE an ALLE 🙏👍👏🫶

vor 7 Monaten

★★★★★ Christian “Cicci” Google

Meine Mutter ist seit 2. Monaten auf REMOB (Remobilisation), und ich bin begeistert, wie gut Sie dort behandelt wird, und wie wertvoll die Tipps und Tricks sind, die man Ihr beibringt. Vom Essen ist Sie total begeistert. Anscheinend ein sehr guter Koch im Haus. von den Bedienerinnen bis zum Pflegepersonal, alles Tip Top!!! Danke Haus Wieden!

vor einem Jahr

★★★★★ S. Bre Google

Meine Mutter mit 91 Jahre, war drei Monate auf Remob in ihrem Hause. Super angenehme Atmosphäre, sehr freundliche, angaschierte Mitarbeiter und Therapeuten. Vielen Dank dafür

vor 2 Jahren

★★★★★ Karl Tauscher Google

Betreuungspersonal ist sehr bemüht. Obwohl die Bewohner oft 'anstrengend' sind werden die Aufgaben freundlich erledigt.

vor 3 Jahren

Kennen Sie diese Einrichtung? Teilen Sie Ihre Erfahrung mit anderen Familien.

Erfahrung teilen